LUST AM LEBEN! Mein Leben als Bestatterin

October 5, 2017

 

Und plötzlich gibt es eine andere Realität

Auch ich als Bestatterin bin nicht mehr geübt als alle anderen Menschen, im Umgang mit der Endlichkeit. Zumindest nicht emotional. Das kann auch ich nicht "üben", nicht im Vorfeld schon begreifen. Vielleicht ist es ein kleiner Vorteil, zumindest die ganzen Abläufe zu kennen, aber das Unfassbare zu verstehen, ist auch für mich (persönlich) eine zutiefst erschütternde Situation.

 


Warum ich Euch heute davon erzähle ist eine sehr persönliche Geschichte, die ich mit Erlaubnis der Person, um die es geht, mit Euch teilen darf. 


Meine liebste Freundin, nennen wir sie Antonia ist schwer erkrankt. Die Diagnose kennen wir nun seit gut drei Monaten. 
Es war ein Schock als wir in der Charité sassen und der Ärztin zuhörten. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wollte mein Kopf nicht mehr mitdenken, mein Verstand stieg aus, meine Gedanken gingen ihren ganz eigenen Weg....einen Weg abwärts. Ich konnte nichts mehr aufnehmen, jedes Wort war zu viel, jeder Satz ein weiterer Schlag.

Als wir auf den Stufen vor der Charité sassen, gab es ausser Tränen nichts mehr. Keine Worte, nur noch Nebel im Kopf, absolute Verwirrung und immense Verzweiflung, Chaos in der Seele und das Gefühl, oder besser den dringlichen Wunsch, dass ist alles nicht wahr, die Patientenakten wurden vertauscht, ein böser Traum. Nein ein übermächtiger Albtraum!

Und doch war es wahr.

Meine Freundin, nennen wir sie Antonia (Namen wurden geändert), ist jung, gerade 40 und hat die tollste, fast achtjährige Tochter (Pia) die man sich vorstellen kann und ist alleinerziehend.

Den Papa mussten wir bereits vor 6 Jahren gehen lassen. 

In diesem Schock, aus dem ich/wir nur langsam wieder auftauche(n), ist die gesamte medizinische Maschinerie angelaufen. 

Aber meine Freundin ist eine "taffe" Frau, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt, eine Kämpferin, eine Optimistin. Eine Frau mit Wünschen und Zielen und die werden wir erreichen.

Es wird gekämpft. Wir sehen nach vorne und versuchen den Moment zu "geniessen".

Denn mehr als den Moment haben wir nicht - keiner von uns.

Die Vergangenheit ist vorüber, die Zukunft für uns alle unklar.

Also, es geht ums Hier und Jetzt.

Fortsetzung folgt....

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