LUST AM LEBEN! Mein Leben als Bestatterin

January 10, 2018

Oh Du Tannenbaum!

 

Wenn ich aus meinem Küchen-fenster sehe, dann liegen draussen die gerade noch schön geschmückten Weih-nachtsbäume. Nun sind sie aus dem Wohnzimmern, wo sie einst Freude und Besinnlichkeit schenkten, entsorgt und warten auf Ihre Abholung.

Ihr Zweck ist vollbracht. 

Und genau in diesem Moment, wo ich über die Tannen da draussen nachdenke, ruft mich eine Kundin an, die gerade einen Sarg aussuchen muss und meine Kataloge wälzt, an und fragt mich:

"Wofür steht eigentlich das Holz der Tanne?" Tanne klingt ja nicht gerade sehr hochwertig, das Holz wird aber auch für mancherlei Särge verwendet. Ich musste passen. Ich wußte es nicht.

Nachdem das Telefonat beendet war taten sich viele Fragen auf:

Warum haben wir eigentlich eine Tanne zu Weihnachten im Haus?


Wofür steht die Tanne, was ist Ihre Symbolik?

Woher kommt der Brauch?

 

Also begab ich mich auf die Recherche und siehe da:

Christen verehren die Tanne weil sie für die (Wieder-) Geburt und Auferstehung steht. Die Frage, warum wir zu Weihnachten einen Baum im Wohnzimmer haben, hatte ich mir bis dato noch nie gestellt. Manchmal sind Rituale so selbstverständlich, dass man sie gar nicht hinterfragt. 

Als immergrüne Bäume verkörpern sie auch den religiösen Glauben an das ewige Leben. Daher sind Tannenzweige und Tannenreisig auch Bestandteil für Grabschmuck und Grabkränze. Aber auch für die Ausschmückung von Osterschmuck an Marktbrunnen ist ihre Symbolik von Bedeutung. Zudem werden Adventskränze aus Tannenreisig geflochten. Hierbei soll das Tannengrün das Leben in der Jahreszeit, in der vieles abgestorben ist, verkörpern. Jedoch ist der Brauch erst jüngeren Datums und die Katholische Kirche hat diesen ursprünglich evangelischen Brauch erst nach dem Ersten Weltkrieg übernommen. (Erste Aufzeichnungen über Christbäume gibt es von 1605 aus dem Elsass.)

Und ist zu lesen: Die alten Germanen verehrten die Tanne als Symbol für Fruchtbarkeit, Wachstum und ewiges Leben. Als Wappen-Baum vermittelt sie Dauerhaftigkeit und Treue – hergeleitet von den immergrünen Nadeln. Bei den Kelten stand der stattliche Baum für Größe, Stärke, Weisheit, Schönheit und Würde. 

 

Nun weiss ich mehr über die Tanne als Weihnachtsbaum und auch Ihre Symbolik. Nun bleibt die Frage: Was passiert mit den traurigen Gestalten vor meinem Küchenfenster? Stimmt dass Elefanten, die Weihnachtsbäume köstlich finden?

Auch hierzu gibt google natürlich eine Antwort: https://www.warum-magazin.de/wissen/was-passiert-eigentlich-mit-den-vielen-tannenbaeumen

 

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